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 Versprochen ist versprochen und so landete ich am 06.06.09 im Berliner „Wild at Heart“ um die Jungs von Born to lose auf ihrem letzten Europagig nochmal erleben zu können. Nach dem Frei.Wild Fantreffen der Region Berlin ging es mit locker 6-7 Jungs auf in die recht bekannte Kreuzberger Punkerbude. Kaum in der Halle angekommen fiel man den Jungs schon förmlich in die Arme, quatschte, trank und trank noch mehr. Doch nicht nur die Bands waren in der Kneipe zugegen, Musiker von Toxpack und Mad Sin ließen sich blicken und die ein oder andere neue Bekanntschaft wurde auch gemacht. Gegen 22h hieß es aber dann doch mal Rock’n Roll und so eröffneten die Finnen von Heartbreak Stereo den Abend. In klassischer 3-Mann-Besetzung prügelten die Jungs sich durch ein 40min Set, wobei der Sänger mit einer extrem schnellen rechten Hand ausgestattet ist. Was der da weggeschrotet hat auf seiner Gitarre war sagenhaft. Die Hütte gut gefüllt mit ca. 70 Leuten konnte schon ein wenig Betriebstemperatur schnuppern. Punkrock schnörkellos, direkt..eine ordentliche Supportband. Gut eingestimmt hieß es dann Rat City Riot. Ihre Musik ging schon fast eher in die Richtung Discipline, gut der Sänger schien vom optischen auch eher dem Skinheadtum angehörig zu sein. Besagter Sänger rannte fröhlich mit seinem Mirko in die Menge, sang, brüllte und animierte die ganze Hütte die hier schon pickepacke voll war. Ordentlich mitgeschunkelt, die Singalongs mitgebrüllt und immerhin als der kurze Abstecher zum Rose-Tattoo-Cover „Nice Boys“ kam, konnte ich auch mal mitsingen. Berlin ging steil, der Band gefiel es. Gegen 0h kam dann der Mainact des Abends auf die Bühne. Nach ca. einmonatiger Europatour sollte die alte Welt hier das vorerst letzte Konzert der Texaner Born to lose sehen dürfen. Mit der PLY-Tour im Rücken, wuchs in den letzten Wochen die Fanschar der Jungs aus Austin, so war mit 150 Leuten vor der Bühne die Voraussetzung für einen würdigen Abschluss optimal. Mit dem Smasher „Salvation“ haute man die Meute vom ersten Ton an komplett weg. Songs wie „Fallen“ und „not Alone“, dem Überhit „Sweet Misery“ und dem Singalong „McAlister’s Hymn“ gaben Berlin die volle Breitseite von B2L. Mit „The Aftermath“ gab es auch einen neuen Song, der derzeit nur auf der Split EP mit den Jungs von Rat City Riot zu finden ist. Die Jungs rockten, bedankten sich bei Toxpack für die Tour, bei den Fans für den wundervollen Abend und am Ende brachten sie den kompletten Laden nochmal zum Mitsingen zu „Anthem“. Bis um 6h war ich dann noch in dem Laden, trank mit den Musikern, redete mit dem ein oder anderen und verließ dann ordentlich angetrunken die Location. Zwei Wochen zuvor sagten mir die Jungs noch, dass dieser Laden in Berlin „in america truly cult is“ …an diesem Abend konnt ich es verstehen. Vielen Dank, es war ein Hammer Abend! Gruß und Dank gehen raus an: Ben, Benji, Chris, Dustin und Chris von Born to lose, Rippi, Fischi, Falco und den Rest der Berliner, Tommi, Martin, Hinni und Erik von Toxpack, Christin für die nette Bekanntschaft, Ben, Judith und alle anderen die ich noch kennenlernte. Setlist Born to lose 01. Salvation 02. Give us hate 03. Fallen 04. Long hard road 05. Sweet Misery 06. My Life 07. Prey at the Altar 08. Let it go 09. Soundtrack 10. Along the Way 11. Not Alone 12. The Aftermath 13. Borrowed Time 14. Ole #6 15. Great Beyond 16. McAlister’s Hymn 17. Saints Gone Wrong 18. The Anthem
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