07/05/12 - Trivium in Berlin Drucken E-Mail
Samstag, 12. Mai 2007 um 00:00 Uhr

Die Heimat hat mich wieder und der erste Samstag des Urlaubs stand ganz im Zeichen der Pommesgabel!
Relativ früh ging dieser Abend los und so kam es das um 20h die erste Band des Abends spielte. Sanctity kamen auf die Bühne und spielten vor gefühlten 150 Leuten. Die Halle war leider nichtmal ansatzweise gefüllt. Doch nach und nach füllte sich der Postbahnhof, vielleicht lag es sogar an der Musik? Man weiß es nicht, aber diese Band hatte was. Der Sänger und Leadgitarrist strahlte eine solche Präsenz aus, dass man meinte, dieser Typ wäre James Hetfield Nr.2. Die 4 Jungs boten eine Hammershow und die Lieder die man vernahm kamen nicht nur super rüber, sie wurden auch ordentlich gefeiert von den wenigen Berlin und Brandenburgern. Ich für meinen Teil war noch nie so positiv von einer Vorband überrascht und ich denke diese Band wird noch ihren Weg gehen, denn genau die Art von Metal die man von diesem Quartett um die Ohren gebrettert bekam wird von all denen gesucht, die Metallica's Master of Puppets hinterhertrauern. Hut ab jedenfalls und ich kann jedem nur empfehlen sich das Debutalbum dieser Band anzuhören.
Ihr werdet es nicht missen wollen!!!

Nach gerademal 15minütiger Umbauphase wurde es dann voller und lauter in der Halle. Es war Zeit für Annihilator und man hätte meinen können, dass die Söhne und Töchter nach hinten gegangen wären um ihren Eltern vor der Bühne den Platz nicht wegzunehmen. Schon der Opener "Operation Annihilation" vom neuen Album "Metal" wurde euphorisch mitgesungen und jung und alt hatten ihren Spaß.
Klassiker hat diese Band genug im Koffer und so hieß es neben "King of the Kill", welches mit dem Gitarristen von Trivium gespielt wurde, auch "Set the World on Fire" und natürlich zum Schluss "Alison Hell".
Männer im Alter von 40 und aufwärts tranken, sangen und schüttelten ihr Haupthaar, dass war die wahre Pracht. Unterschiedlicher hätte ein Abend nicht seinkönnen, denn hier sah man eigentlich, dass man nie zu alt für Metal ist und das Klassiker nie sterben. Ich hoffe das viele jüngere Zuschauer den Namen in Erinnerung behielten und sich vielleicht auch den 80er Metal geben, als nur die neuen Bands. Man war das geil!

Wieder dauerte es nur 15min bis Matt Heafy und Co. die Bühne betreten sollten. Nach dem Final Fantasy Intro ging es mit dem Knaller "Entrance of Conflegration" gleich mächtig zur Sache. Man muss es vorweg sagen: Es fehlte nicht ein Hit von Trivium! Egal ob vom neuen Album "The Crusade", vom Durchbruch "Ascendancy" oder dem Debut "Ember of Inferno", jeder Song der den Großteil der Fans gefällt wurde zum Besten gegeben. Die Setlist daher ein absoluter Traum und mit meinem Lieblingslied "Dying in your Arms" fand ich, wurde das ganze Konzert sogar gekröhnt. Die Shoutparts wurden vom Gitarristen Correy übernommen, was vorallem zu den alten Liedern besser passt, als die Cleanvocals von Matt. Auch hier gibt es nur Pluspunkte!
Nach einer kleinen Verschnaufpause kam man mit "Sweet Home Alabama" zurück um dann ein paar Takte von Manowar's "Fighting the World" zu trällern. Ganz Groß! So muss das sein!
Den Abschluss mit "Pull Harder..." kann man einfach nicht besser bringen und jeder Fan kam hier auf seine Kosten.

Als einzige Schwachpunkte könnte man anbringen, dass es manchmal etwas zu laut war und die Merchandisearikel mit 30e pro Shirt auch nicht billig waren, aber scheiss drauf! Das ist eben Metal und dieses Konzert (aller Bands) war ganz großes Kino.
Am Ende bleibt nur zu sagen, dass Matt noch nie ein so euphorisches deutsches Publikum sah und ich denke dieser Abend war perfekt.

Setlist Annihilator:

01 - Operation Annihilation
02 - Clown Parade
03 - King Of The Kill
04 - Neverland
05 - Set The World On Fire
06 - The Fun Palace
07 - Alison Hell 

 

Setlist Trivium:

01 - Intro „Divinity I“
02 - Entrance the Conflegration
03 - Detonation
04 - Ember to Inferno
05 - Like Light to the Flies
06 - Rain
07 - To the Rats
08 - Unrepentant
09 - Requiem
10 - Tread the Floods
11 - Dying in your Arms
12 - Drowned and torn Asunder
13 - Suffocating Sight / Ascendancy
14 - Ignition
15 - Anthem (We are on Fire)
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16 - Sweet Home Alabama (Lynyrd Skynyrd Cover)
17 - Fighting the World (Manowar Cover)
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18 - A Gunshot to the Head of Trepidation
19 - Pull Harder on the Strings of your Martyr
20 - Outro "One Winged Angel" 

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