| 08/04/12 - Kärbholz-RecordReleaseParty in Ruppichteroth |
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| Samstag, 12. April 2008 um 19:12 Uhr | |||||||||
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Zwei Wochen nach der Recordreleaseparty von Frei.Wild ließen diesmal Kärbholz schwere Geschütze auffahren und luden ein zum Tanz, mit Kapelle und Trunk. Freitags bat man schon über 40 Helfer zum Erscheinen um die Bröltalhalle schnellstmöglich konzerttauglich zu bekommen. Nach der üblichen Tortur mit den Öffentlichen, erblickte ich aus dem Bus heraus schon auf einer kleinen Grünfläche Adrian und Stefan stehen, die Bonner und seinen Kollegen besuchten. Es ist April, hundskalt und da zelten tatsächlich zwei Typen… das ist Fanatismus as it’s best!!! Jedenfalls checkte ich bei Torben ein, begrüßte Melly und Lene und um 20h machten wir uns auf den Weg zur Halle wo dann neben dem Bühnenaufbau noch das Parkett ausgelegt wurde und die ersten Scheinwerfer angebracht wurden. Zwischen all der Arbeit, die aufgrund des zahlreichen Erscheinens seitens der Helfer schon um 0h beendet war, unterhielt man sich hier und dort mit dem ein oder anderen, trank nen Kölsch oder missbrauchte Panzerklebeband als Fussballersatz. Bis etwa 2Uhr haben Harry und ich noch nen Plausch gehalten und satte 4h später klingelten Nina und Dech um im Hause Höffgen einzumarschieren. Zu wenig Schlaf ist des Tiz Untergang. Etwas fertig, übermüdet und genervt begann so für mich der Samstagmorgen und gegen 9h betraten wir die Halle um die restlichen Arbeiten zu vollenden. Schade nur dass das Ordnungsamt den ein oder anderen Gedanken äußern musste, was brandschutztechnisch hätte passieren können oder passieren könnte… und so gabs es nochmal zusätzlichen unnötigen Stress. War aber wohl nicht das einzige mal das es „Komplikationen“ gab, mit der Releaseparty als solche…nun denn. Merchandise wurde dann auch noch schnellstmöglich aufgebaut und gegen 17.30h wies man alle Helfer und Crewmitglieder nochmal ein, um eine Stunde später die Tore zu Ruppichteroths Bröltalhalle zu öffnen. Schon im Vorfeld gaben sich sämtliche Bands des Abends ein Stell Dich Ein und somit gab es schon vor Beginn des Abends den ein oder anderen Plausch über Vergangenes, Derzeitiges und Kommendes. Satte 700 Leute durften das Spektakel erleben wobei um 19.50h Berserker den Startschuss ablieferten. Knappe 50min schroteten die Berliner durch ihr Set, dass gespickt war mit Songs sämtlicher Alben. Etwas wacklig in den Knien, aufgrund der vergangenen Wochen (oder gar Monate?) doch umso souveräner präsentierte man sich und machte wahrlich keinen Hehl aus privaten Rückschlägen. Wenn Berserker eines haben, dann Eier und mit einer schier unüberwindbaren Fellschicht bedeckt, dass jeder erfürchtig werden müsste für den Weg den die Jungs gehen und gegangen sind. Musikalisch boten die Jungs eine recht gute Leistung, dass wenige Proben merkte man doch an kleineren Stellen, doch das man Spaß an den Abend hatte zeigte sich vor allem auch durch das absolut frenetische Publikum das Berserker schon so anfeuerte als wären sie die Headliner des Abends. Wie gesagt, trotz kleinerer Defizite gaben Berserker alles und man wollte meinen, wie eine so starke Kombo nur als Opener an einem solchen Abend fungieren kann. Berserker? Die waren geil! Um 21h trottete dann die Armee um Rock Rotten ein und ließ es ordentlich krachen. Wenn man die Medien der letzten Monate verfolgte kam man um die ein oder andere sehr positive Plattenkritik der Hanuer nicht dran vorbei. Mit einer enormen Portion Selbstbewusstsein und, vielleicht auch altersbedingte, Souveränität starteten Rock Rotten’s 9mm Assi Rock’n Roll mit dem Song „Fegefeuer“ in ihr Set. Die schnellen Stücke waren gefundenes Fressen für die Fans und so gab es wie bei Berserker schon einen schön großen Moshpit. Ansonsten gab es sämtliche Sahnestücke ihres Debütalbums und eine wunderbare Bühnenperformance. Mit „Dick und durstig“ coverte man einmal mehr einen Onkelzklassiker, was an diesem Abend auch eine einmalige Sache bleiben sollte. Der 15jährige Jungspund (und Publikumsliebling?) Bommel trommelte mal wieder wie ein viel zu junger Halbgott, die anderen drei posten cool durch die Gegend wobei man Riffs scheinbar problemlos aus den Hüften schoss. Mit dem Song „Wandersmann“ verabschiedete man sich beim Publikum und bewies mit diesem Song sogar „Volkskunde“ da es ja immerhin ein Lied aus dem Jahre 18xx ist… Es dauerte keine Minute nachdem der letzte Song der Hanuer Rockband verstrich als die ersten Frei.Wild-Sprechchöre durch die Halle schallten. Das Konzert vom Vortag, welches ein voller Erfolg gewesen sein muss, sah man keinem Südtiroler wirklich an. Ein paar Einstellungen hier und da und als Line-Check spielte man noch vor dem Intro fast den kompletten Song „Frei.Wilds Ländereien“. Nun folgte das angesprochene Intro vom Album „Gegen alles, gegen nichts“ gefolgt vom großartigen Opener des gleichen Albums. Mit etwas weniger Spielzeit als gewohnt legte man nicht viel Wert auf Worte. Wenn dann bedankte man sich beim Publikum und vorallem bei Kärbholz die allen Beteiligten eine Megaparty boten. Frei.Wild-typisch ging es durch das Set das neben Klassikern wie „Frei.Wild“, „Südtirol“ und „Weiter, immer weiter“ auch noch fünf Lieder ihrer neuen Platte spielten. Vor allem „Sieger stehen da auf…“ wurde enorm laut mitgesungen, aber generell kann man nur sagen das die gute Stimmung und Verfassung der Band sich auch sehr auf ihr Spiel auswirkt und man daher ein sehr gutes Konzert bot. An einem WE zwei klasse Konzerte, darauf lässt sich aufbauen und da freut man sich doch um so mehr auf die nächsten Gigs die anstehen. Nach einem vielumjubelten Gig baute man das Schlagzeug ab, denn Dekadent ohne Ende spielten Kärbholz auf einem größeren, besseren und höheren Schlagzeug. So gehört sich das, wenn man auf die Kacke hauen will! Leider habe ich nicht viel mitbekommen, da ich am Rand der Bühne kontrollieren musste, wer so Alles Backstage wollte. Jedenfalls sah man der Band die Nervosität enorm an, denn vor dem heimischen Publikum zu spielen, DIE Halle der Heimatstadt auch noch restlos aus zu verkaufen, da geht jeder Band der Arsch auf Glatteis. Wem die Bühne samt Aufbau und das das Schlagzeug noch zu wenig war, bekam spätestens beim Intro von Kärbholz nen Harten. Man ließ zwei Dudelsackspielerinnen das Intro spielen und gab einige schottische Folklorestücke von sich. Geilomat! Mit „Meine Pflicht“ entfachte man ein Feuer das sich durch ca.25 Lieder zog und lichterloh brannte. Kärbholz punktet nicht nur Auswärts, daheim sind sie eine Festung! Mit Songs der Split-CD, des Debütalbums und der neuen Scheibe „Zurück nach vorn“ gab man wie immer „Vollgas Rock‘n Roll“. Etwas wacklig auf den Füßen waren sie dennoch, denn die Nervosität lag doch enorm in der Luft. Jeder Song, wirklich jeder Refrain wurde laut mitgesungen, beklatscht und als wahrlichen Höhepunkt kann man das Schlagzeugsolo von Christian betiteln, der nach „Hasta la vista“ scheinbar versucht hat sein neues Schlagzeug alles abzuverlangen. Material, Mensch, Maschine….der Wahninn. Als die ersten Klänge von „Mein Weg“ ertönten, sah man doch bei dem Einen oder Anderen eine Träne vorbeihuschen. Philipp von Frei.Wild sang diesmal hier mit, was ich so auch noch nicht gesehen habe und man verabschiedete sich gebührend bei den Fans. Kärbholz: Ihr habt alles richtig gemacht, dieser Abend war in meinen Augen nahezu perfekt. Neben einem klasse Sound, superfairen Preisen und einem vollkommen ausreichendem Angebot an Essen, bestach man durch Kompetenz, Freundlichkeit und Organisation. Das Essen Backstage war unglaublich, die Stimmung unter den Bands atemberaubend und man kann hier jdm. Helfer, jdm. der hier nur ansatzweise seine Finger mit im Spiel hatte bedanken, denn was an diesem Samstag geboten wurde, ist wahrlich kein Regelfall. Grüße und Dank an: - Adrian, Stefan, Christian und Torben für ein wunderbares WE - Alle von der Kärbholz-Anhängerschaft, jeden einzelnen Helfer (u.a. Harry, Fries, Krieger, Jana, Steffie, Sarah und und und) - Frei.Wild und alle Crewmitglieder die anwesend (Michl, Andy, Daddy, Alex, Weiza, Melly, Lene, Nina, Dech, Tanya, Chris, Rippi und Flo) und nicht anwesend waren :-P - Meine Beste(Diana), Britta, alle von SC-Ontour, Heiko, Jaquline, Bonner (gute Besserung), Etze, Fini, Andy,Holger - alle vom AGF-Radio (Sascha und CO…ihr seid kranke!) - 9mm und Berserker (was soll ich noch sagen? Ich freu mich auf ein Wiedersehen! Spätestens auf der Tour!) - zum Schluss einen ganz besonderen Dank an Familie Höffgen für das schöne WE und die wunderbare Gastfreundschaft. Setlist Berserker: 01. Atme wenn Du kannst 02. Was uns bewegt 03. Ich habs satt 04. Attraktivität 05. Direkt ins Herz 06. Kein Blick zurück 07. Hört her 08. Meine Meinung 09. Berserker 10. Diktator 11. Träume nicht Dein Leben 12. Auf Wiedersehen 13. Das Schwein 14. Die Wut Setlist 9mm 01. Intro 02. Assi Rock’n Roll 03. Sehnsucht Freiheit 04. Kampfschwein 05. Fegefeuer 06. Dick und Durstig (Onkelz Cover) 07. Rock’n Roller 08. Ich will Dich ficken 09. Gib niemals auf 10. Semann 11. Wir wollen Bier 12. Wandersmann Setlist Frei.Wild 01. Intro 02. Sie hat Dir nen Arschtritt gegeben 03. Frei.Wild 04. Halt Deine Schnauze 05. Frei.Wilds Ländereien 06. Irgendwer steht Dir zur Seite 07. Alkohol 08. Schwarz & Weiß 09. Südtirol 10. Böse und gemein 11. Vom Regen in die Traufe 12. Weiter, immer weiter 13. Das Land der Vollidioten 14. Wie oft soll’n wir’s Dir noch sagen 15. Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben Setlist Kärbholz 01. Intro 02. Deine Pflicht 03. Vollgas Rock’n Roll 04. Arme Welt 05. Auf der Suche 06. Pech und Schwefel 07. Die Zeit verinnt 08. Spiel des Lebens 09. Jetzt oder nie 10. Ein neuer Tag 11. Schöne Zeit 12. Ich bereue nichts 13. Das Feuer in mir 14. Genug der warmen Worte 15. Hasta la Vista (inkl. Schlagzeugsolo) 16. Zwischen Liebe und Hass 17. Fast vergessene Tage 18. Für die Götter 19. Hand in Hand 20. 2006 21. Folge niemand 22. Wie ein Engel --------------------- 23. Nicht zu kontrollieren 24. Ich bin ein Star 25. Mein Weg
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