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10/02/15 - Born to Lose in Köln |
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Mittwoch, 17. Februar 2010 um 12:43 Uhr |
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 Das die Bühnengröße einer Band nicht immer proportional zum Talent einer Band steht, steht außer Frage. Leider muss man fast bei den Punkrockern aus Austin, Texas sagen, dass die Bühnen trotz immer besser werdenden Leistungen stets kleiner werden. Zum Karneval, während das gesamte Rheinland am Ausflippen ist, spielte man einen Gig im Kölner Limes. Eine kleine St.Pauli-Fankneipe, in dezentem braun-weiß gehalten und mit ordentlich Antifa-Reklame überall. Wer’s braucht. Den Beginn machte die deutschsprache Punkrockfraktion Raptus. Das lokale Vorbands, gerne ihre eigenen Fans mitbringen, hat sich auch hier mal wieder bemerkbar gemacht, wurde doch in dem kleinen Laden schon ein wenig gepogt zu den teilweise nicht wirklich verständlichen Texten. Nicht falsch verstehen, nur der Sound war hier nicht so astrein. Die Band spielte jedenfalls fehlerfrei ihr Set, setzte dabei auch mal der ein oder andere Akkord zu viel ein bzw. fiel gerne aus der Reihe was Songstrukturen angeht. Zumind. hab ich dies so rausgehört. Jetzt erst mal bei Myspace sich einige Songs anhören von den Kölner. Da um 23h musikalischer Zapfenstreich sein muss, betraten Born to Lose gegen 21h schon die Bühne. Mit ein wenig mehr Abwechslung als zwei Wochen zuvor in Dülmen, spielte man doch den ein oder anderen älteren Song mehr, schließlich ist die neue Scheibe „The Dreams of Kids“ in der alten Welt nach wie vor nicht zu bekommen. Passend zur Karnevalszeit bemalte sich Basser Chris im Totenkopf-Stil das Gesicht, vergebliche Kiss-Cover-Wünsche seitens meiner Person, wurden leider dankend abgelehnt. Mit „Summer of 69“ coverte man ja schließlich doch den Herrn Adams. Ansonsten gab es die üblichen Gassenhauer, viel Bier, viel Schweiß und einen rappelvollen Laden, der aus den Nähten zu platzen drohte. Keine Mängel, keine Mankos. Born to Lose 2010, nach wie vor unterbewertet in der Musikwelt. Leider.
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